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SUTRI (das antike Sutrium) ist eine Stadt und ein Bischofssitz in Italien in der zu Latium
gehörigen Provinz Viterbo..
Sutri hat 5803 Einwohner.
Die Stadt liegt malerisch auf einem, von tiefen Tälern umgebenen, Hügel, wobei
lediglich ein schmaler Vorsprung im Westen die Stadt mit ihrer Umgebung verbindet.
Von der antiken Stadt haben sich einige Überreste der Stadtmauer erhalten. Während
die Kathedrale neueren Datums ist, ist die Krypta mit ihren 20 Säulen älter; der Camapanile
wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Die Kirche Madonna del Parto wurde aus dem Felsabhang im
Süden gegenüber der Stadt herausgearbeitet, offenbar an der Stelle eines alten etruskischen Grabmals,
von denen es in der Umgebung noch weitere gibt.
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Unterhalb der Stadt liegt ein antikes römisches
Amphitheater aus der Zeit des zuende gehenden 1. Jhd.v.Chr., das 49,6 mal 40,8 Meter misst und
gänzlich aus dem Tuffstein herausgeschlagen wurde.
Sutri war aufgrund seiner strategisch bedeutsamen Lage - es beherrscht die vom Latium nach
Etrurien führende Straße, die Via Cassia - zu allen Zeiten ein wichtiger Ort in der Region.
Livius nennt es, neben Nepet, den "Schlüssel zu Etrurien". Die Römer gelangten nach der Eroberung Vejis
in den Besitz der Stadt, wo sie eine latinische Kolonie errichteten. Während des Zweiten Samnitenkrieges
belagerten die Etrusker die Stadt in den Jahren 311-310 v. Chr., ohne sie einnehmen zu können. Gegen Ende
der Römischen Republik wurde in Sutri eine Veteranensiedlung (Colonia coniuncta lulia Sutrina) angelegt.
Seit dem 8. Jh. war Sutri Teil des Kirchenstaats. 1046 fand hier die bedeutende Synode von Sutri statt.
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